Da von Schillingstedt keine Chronik aufzufinden ist, sind die baugeschichtlichen Angaben sehr dürftig. Als Baujahr wurde bisher die Jahreszahl 1840 aus dem Gutachten des Mühlenbaumeisters Max Lorenz angenommen. Da wie sonst bei anderen Bockwindmühlen keine Hinweise über den Erbauer und das Baujahr am Hauptbalken eingeschnitzt sind, hatte man keinen geschichtlichen Nachweis. Inzwischen wurden aber Dokumente gefunden, die als Baujahr das Jahr 1851 als ziemlich sicher erscheinen lassen.
Aus dem Mahlbuch der Jahre 1912 bis 1917 kann man entnehmen, daß in der Schillingstedter Mühle ungefähr 175 Tonnen Getreide pro Jahr zu Mehl verarbeitet wurden.
Nach Angaben von Dorfbewohnern war die Mühle bis zum Jahr 1956 in Betrieb. Reichlich ein Jahrhundert hat die Mühle Getreide gemahlen. Im Jahr 1952 brach ein Flügel. Daraufhin wurde bis zum Jahr 1954 noch mit zwei Flügeln gemahlen. Weitere zwei Jahre wurde in einem Nebengebäude mit einem Lanz-Bulldog gemahlen.
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