Erbaut in den Jahren 1728 und 1729 in der Zeit des Übergangs vom Barock zum Rokoko gehört die St. Georgskirche zu den schönsten Thüringer Dorfkirchen.
Die Kirche wurde am 21. November 1729 feierlich eingeweiht. Der Patronatsherr war Graf Georg II. von Werthern.
Der Familie von Werthern diente die Kirche als Schloßkirche, in der repräsentative Feiern, wie Taufen, Hochzeiten oder Bergräbnisse stattfinden konnten.
Da die Kirche im Laufe der Zeit nicht umgebaut wurde, ist sie heute wieder im Orginalzustand zu besichtigen.
Besonderheit
- Die St. Georgskirche besitzt eine etwa 500 m2; große Holztonnenschalung, die komplett mit einer Stuckdecke mit viel Ornamentik ausgekleidet ist. Eine Pracht, die nur selten in evangelischen Kirchen anzutreffen ist.
- Unterhalb der Decke, auf der zweiten Empore befindet sich die Orgel, deren Prospekt, in Weiß und Gold gehalten, mit Engelsfiguren und Bildern reich geschmückt ist.
- Gegenüber in östlicher Richtung sieht man einen Kanzelaltar, der die gesamte Höhe der Kirche einnimmt und mit einer lebensgroßen Figur des auferstandenen Christus gekrönt ist. Der Altar wurde aufwendig gestaltet mit vielen Engelsfiguren und Bildern. Lebensgroße Figuren von Mose und Johannes stehen links und rechts neben der Kanzel. Der Altar wird zur Zeit restauriert.
- Die Orgel wurde 2000 und 2001 komplett restauriert. Konzipiert wurde sie von dem damaligen bekannten Gothaer Hoforgelbauer Christoph Thielemann. 1730 war sie fertig hergestellt. Johann Nicolaus Bach, ein Großcousin des berühmten Johann Sebastian Bach, begutachtete sie und attestierte einen gelungenen Aufbau und einen guten Klang.
Kontakt:
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D-99625 Kleinneuhausen
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Touristeninformation & Zimmerreservierung:
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